Deformation Professionelle

Team

DEFORMATION PROFESSIONELLE

Stückentwicklung
Nora Somaini

es spielen:

ROTOLUX
 
 
NATASCHA BUB
 
KATHARINA ECKERFELD
 
STEPHAN KORVES
 
NAEMI SCHMIDT−LAUBER
 
AXEL STROTHMANN
 
SVEN TJABEN
 
PETRA WOLF

 

REGIE UND DRAMATURGIE
Nora Somaini
MUSIK UND SOUNDS
Nora Somaini
PRODUKTIONSLEITUNG
Claudia Jansen
Details

DEFORMATION PROFESSIONELLE – Abendzettel

„….ist nicht unglaublich, dass der Mime (SchauspielerIn) Bei bloßer Dichtung, Traum von Leidenschaft so seine Seele zwingt in eine Rolle, dass seine Arbeit sein Gesicht entfärbt, in seinen Augen Tränen, verstört sein Blick, gebrochene Stimme, und seine Haltung ganz zu seiner Rolle passend und alles um nichts. Um Hekuba! Was ist Hekuba ihm, was er für Hekuba?“ Zitat aus Hamlet ( Übers. H.Müller)

Der untätige Looser Hamlet stellt die Frage nach dem Wesen der Transformation des Schauspielers. Schauspielerei ist ein mysteriöses Handwerk. Dieses „Nichts“ von dem Hamlet spricht, gibt es nicht. Und trotzdem etwas so nicht „Existentes“ so glaubwürdig erschaffen ? täglich neu kreieren? Welches „nichts“ treibt folglich zur Verwandlung? Oder übersieht der Held da eine wesentliche Sache?

es gibt nicht nichts

DAS LABOR

Ein nomadischer Ort zu, festgelegten Zeiten, mit variabler KünstlerInnenzahl unter kontinuierlicher Leitung, zur gemeinsamen Erforschung der Transformation und Erarbeitung der Kommunikation zwischen Schauspieler und Zuschauer.

Kommunikation beinhaltet in diesem Falle alles, was sich durch unsere Wahrnehmung erleben und erkennen lässt. Und dadurch im Labor, die kleinste erzählerische, theatralische Einheit bildet.

deformation professionelle:

Geht der Frage nach: Wieviel Transformation braucht der Schauspieler, um die Metamorphose von einem alltäglichen Menschen mit Haus, Herd und Geld in einen archaischen Charakter z.B. Agamemnon für den Zuschauer erlebbar zu machen. Ab wann wird der heldenhafte, „Körper“ unerträglich, sein tragisches Handeln sinnlos? Wie stark muß uns der eigene, aktuelle „Alltag“ drängen, so dass uns die „Helden“ abhanden kommen und finanzielle Nöte uns die „Interessen an der Armut“ aufzwingen?