Biografie

Paradigmen

1 − Theater: Die Arbeit am Theater ist für mich per se eine chorische Angelegenheit. Sie erfordert ein soziales Denken und die dazugehörigen Kompetenzen und Fähigkeiten. Zusammenspiel entsteht nicht als Zufallsprodukt, sondern beruht auf einer Entscheidung für den Chor / das Ensemble

2 − Theater: braucht ein starkes Anliegen, ein Grundgedanke der über das einzelne Schicksal hinausgeht, ohne politische Haltung zum Text / Theater, ohne eine tiefe Inspiration, ohne ein starkes NEED, gibt es keinen Anlass auf die Bühne zu gehen. Es ist dies die Pflicht des Künstlers, dieses Anliegen zu suchen, sollte es nicht schon in der Entscheidung Theater zu machen liegen

3 − Theater: „Erfolg ist nicht gleich Wirkung. ,..Heiner Müller“

4 − Spieler: der Körper ist die verlässlichste und einfachste Instanz zur Kommunikation. Folgende Fähigkeiten fördern die elementare Kommunikation mit den anderen Spielern und den Zuschauern: die Fähigkeit den eigenen Körper präzise wahrzunehmen, Körperphantasie, Beweglichkeit, Durchlässigkeit, Kondition, Rhythmus, Timing

5 − Spieler: Sprache ist ein eigenständiges Kunstelement. Ihre Bauweise, ihre Syntax und ihr Klang bestimmen die Sprachbehandlung des Textes und den Rhythmus des Spielers. Sprachbewusstsein, so wie die präzise Beherrschung der Sprechtechnik sind Voraussetzung, um starken Texten und ihren Gedanken Gestalt zu geben

6 − einen unabhängigen Geist zu haben, absolute Präsenz Wachheit und KI (Japanisch = Energie), Ausschalten von allem Unnötigen , sowie spielerische Leichtigkeit trotz harter Themen, Präzision ohne Verkrampfung, Rhythmus und Beat für lebendige Wechsel

 Need: Bsp.: Die Grundbedürfnisse der Menschen wie: suche nach Sicherheit, nach Schutz, nach Wissen, nach Autonomie, nach Zuneigung, nach Anerkennung, nach Gemeinsamkeit, nach Klarheit, nach Zugehörigkeit, nach Rhythmus

Lebenslauf
MEINE VITAE
Nora Somaini geboren 1968 in Locarno (Schweiz)
1988 bis 1992 Studium Schauspiel an der Hochschule für
Musik und Theater Hannover
1996 bis 2000 Studium Schauspielregie an der Universität Hamburg Zeisehallen
Lebt und arbeitet zur Zeit in Berlin
Engagiert als Gast an diversen Staats- und Stadttheatern in
Berlin, Erlangen, Jena, Magdeburg, Dresden, Hamburg, Krefeld, Wien, St.Petersburg
Inszenierte Texte von Shakespeare, Kleist, Heiner Müller, Sophokles,
Schiller und Sarah Kane
Leitet seit dreieinhalb Jahren ihr eigenes Ensemble in Berlin,
seit zwei Jahren werden dort Stücke entwickelt.
DAS BEGRÄBNIS, DEFORMATION PROFFESSIONELLE
und zuletzt CREDITS im November 2006
THEATERARBEITEN / INSZENIERUNGEN
Mai / September 2007 Kaufmann von Venedig Bremer Shakespeare-Company
v. Shakespeare
November 2006 CREDITS Coproduktion mit den

Sphiensälen Berlin / ROTOLUX

von Henning Bochert
September 2006 Antigone Theater an der Parkaue
Berlin
v. Sophokles
März 2006 Amphitryon Theaterhaus Jena
von Heinrich von Kleist
Oktober 2005 Kabale und Liebe Theater Erlangen
von Friedrich Schiller
März 2005 Kassandra Theaterhaus Jena
von Christa Wolf
Oktober 2004 bis
Januar 2005
Laborvorbereitung – CREDITS Berlin
Juli 2004 Macbeth Coproduktion mit den

Sophiensälen Berlin

v. Heiner Müller
April 2004 Kaspar Hauser Kammerspiele Magdeburg
nach Peter Handke
Januar 2004 Die Cheophoren Semesterarbeit mit Studenten

der UdK Berlin

von Aischylos
Oktober 2003 Das Begräbnis Coproduktion mit den

Sophiensälen Berlin

Stückentwicklung
L.McBain / Labor Somaini
Oktober 2002 Kühltransport TIF, Staatstheater Dresden
v. Maxim  Biller
Juni 2002 Autofahren in Deutschland Thalia Theater Hamburg
v. Ulrike Shya
März 2002 Medea Theater Krefeld-Mönchengladbach
v. Euripides
Januar 2002 Herr Kolpert v. David Gieselmann Theater Chemnitz
März 2001 Crew meets  MTV Theater mit Jugendlichen in Hamburg und  St.Petersburg
Autorin/Choreographie
Februar 2001 Gier/Crave TIF − Staatstheater Dresden
v. Sarah Kane
März /Juni 2000 Enter-Hamlet ( übers. E.Plessen) Junge Hunde Festival Kampnagel Regiewettbewerb Wiener Festwochen
  v. Shakespeare
März 1999 Anatomie Titus fall of Rome Junge Hunde Festival Kampnagel
(Teil 1+2)  v. Heiner Müller
September 1998 Präsidentinnen Theater Basilika Hamburg
v. Werner Schwab
Juli 1998 Anatomie Titus fall of Rome Kammerspiele Hamburg in der Tiefgarage der Staatsbibliothek
(Teil 1) v. Heiner Müller
Oktober 1997 Leonce und Lena Universität Hamburg, Regiestudium
v. Georg Büchner
ASSISTENZEN
Juli/Aug/Sept. 2001 Film “Fiesta Juana“ Regie, Christoph Weissbrod / Kuba
Script / Assist
August/ Sept. 2000 Fideliov. Beethoven Regie, Jürgen Flimm, Metropolitan Opera N.Y
April/Mai 1997 Nach dem Regenv. S.Belbel Regie, Klaus Tews , Hamburg
ROLLEN
Juni 1998 Luise- Kable u. Liebe Regie, Tina Seeland Kammerspiele Hamburg
v. Schiller
Nov. 1995-1996 Braut/Chor- Herr Puntila u. sein Knecht Matti v. Brecht Regie, Einar Schleef, Berliner Ensemble
Juni     1995 Xenja- Das Dritte Rom Regie, Ole Wallburg Volksbühne Berlin
v. A. Sepljarski
Januar 1995 Asra- S
chlangenhaut
Regie, Manfred Weber LTT  Theater Tübingen
v.Slobodan Snajder
August 1994 Hermia – Sommernachtstraum Regie, W.Rehberg Freilichttheater  Salzburg
v. Shakespeare
Februar 1993 der Tod-Die 25te Stunde Regie, Georg Tabori Burgtheater Wien
v. G.Tabori
Sept. 1992-94 Annerl-Starker Stamm Regie, Helga Illich Gruppe 80 Wien
  v. Marieluise Fleisser
Tochter.-Mord in der Mohrengasse Regie, Helmut Wiesner Gruppe 80 Wien
v. Ödön v. Horvat
Angie-Sofortige Erl. Incl.  MWST. Regie, Erhard Pauer Gruppe 80 Wien
v.Eduard Carr
Mai /Juni 1991 Agnes- Familie Schroffenstein Regie, Walter Asmus Hannover
v. Kleist
Fotogalerie


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